Meißen im Winter – Ein Winterspaziergang durch Meißen Teil 1

Meißner Altstadtromantik – Winter-Edition

Noch vor und auch zu Weihnachten 2015 sah es in Meißen so aus, als würden gleich die Bäume wieder grün werden. Die Weihnachtsfeiertage „quälten“ wir uns bei geschätzten 20 Grad in der Sonne die Knorre-Aussicht hinauf und entdeckten auch tatsächlich den ein oder anderen Frühblüher, der sich durch die milden Temperaturen in der Zeit irrte. Aber so wirklich unglücklich war niemand über die milden Temperaturen, wobei die Weihnachtsstimmung doch gewaltig darunter gelitten hat.

Auch zu Silvester 2015 waren die Temperaturen wenig winterlich, aber deutlich kühler. Der Wetterbericht sagte für den 4.1.16 Schnee voraus. Dieser trat dann etwas verspätet am Nachmittag ein. In der Nacht zum 5.1.2016 vielen ungefähr fünf Zentimeter Schnee und ich machte mich früh zeitig auf den Weg, um endlich winterliche Fotos von unserem schönen Meißen zu machen.

Wie erwartet war selbst in der nächtlichen Dunkelheit durch den Schnee alles hell erleuchtet. Das Reflektieren von Licht durch den weißen Schnee ermöglicht ganz wundervolle Bilder, da Schnee ein natürlicher Lichtreflektor ist.

Mein Weg führte mich zuerst an die Elbe. Ich wollte eine Detailaufnahme von der Albrechtsburg in den frühen Morgenstunden machen, wo es zwar noch dunkel ist, aber die Fenster schon beleuchtet sind. Das ist zu dieser Jahreszeit so gegen 7 Uhr morgens, also eigentlich gar nicht so zeitig. Dabei sind zwei verschiedene Arbeiten herausgekommen.

Weiter führte mich mein Weg an diesem verschneiten Morgen über die neue Brücke zur Leipziger Straße. Die Loge hatte ich mir schon lange als Motiv heraus gesucht, nur passte meistens die Stimmung nicht. Und überhaupt ist diese Stelle sehr dunkel, um ein gescheites Bild hinzubekommen. Doch der Schnee wirkte auch hier wie eine große Lampe die alles hell erleuchtet und es entstand dieses Bild.

Weiter ging es zum Schlossberg und von dort in die Leinewebergasse. Das Laternenlicht zauberte hier eine ganz besonders schöne Stimmung, welche später bei der Bearbeitung noch etwas hervorgehoben wurde.

Von der Leinewebergasse ging es in den kleinen Hohlweg bis zur Freiheit. Hier ist die bekannte Perspektive zu den Domtürmen natürlich nicht ausgelassen wurden.

Der Jahnaische Hof präsentierte sich durch das erste Burgtor sehr geheimnisvoll. Eine Drehung um 180 Grad ergab dann dieses ebenfalls mystisches Bild mit der Lampe an der Schlossbrücke. Nur ein paar Meter weiter ergab sich dieser wunderbare Blick auf das zweite Burgtor. Und dreht man sich hier um 180 Grad, hat man hier wieder einen wunderbaren Blick auf das erste Burgtor. Wie ihr seht, gibt es an dieser Stelle viele schöne Motive und Perspektiven.

Weiter oben kurz vorm Burgtor machte ich einen kleinen Schwenk nach rechts und ging auf die Aussichtsplattform unterhalb des Burgkellers. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Dächer der Meißner Altstadt.

Ich ging zurück auf die Schlossbrücke und nahm die Schlossstufen zum Hohlweg. Hier ist es verschneit immer ganz besonders schön. Die knalligen Farben der schön sanierten Häuschen sind wohl ein Grund dafür.

Vom Hohlweg geht’s bergab in die Burgstraße und wir kreuzen hier bald wieder Leinewebergasse und Schlossberg. In der Burgstraße ist der alt bekannte, aber durchaus auch schönste Blick auf die Domtürme der Albrechtsburg, wobei hier das morgendliche Licht schon fast erloschen und die romantische Stimmung fast verschwunden war. Wie gesagt: Licht ist alles!

Danach ging es nach Hause über den Heinrichsplatz bis an das andere Ende der Altstadtbrücke. Von dort runter auf den Elberadweg bis zum Akti und von dort über den Alten Johannesfriedhof bis in die warme Stube auf der Hospitalstraße.

Falls euch ein Bild gefällt und es nicht im Shop zu finden ist, gebt mir doch einfach per Mail (mystikmoments@gmail.com) Bescheid. Zum Shop geht es hier entlang: Klick

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