Brand im alten Landkrankenhaus in Meißen Cölln: Eine Dokumentation in Bildern – Teil 2

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Der erste Teil dieser Dokumentation zeigte den Brand des Alten Landkrankenhauses in Meißen Cölln am Tag des 22.6.2014. Einen Fotoordner habe ich dabei ganz übersehen und zwar die Löscharbeiten zum Abend. Diese Bilder möchte ich euch gern noch zeigen.

Es sind Fotos, die nicht alltäglich sind und deshalb viele Menschen anziehen. Katastrophen oder Brände wie diese werden immer mit Gaffern oder Schaulustigen in Verbindung gebracht und trotzdem will es sich jeder ansehen. Ich für meinen Teil als Fotograf wurde auch schon angesprochen, ich sollte doch lieber mit anpacken, anstatt Fotos zu machen. Das war beispielsweise damals der Fall, als sich eine Schlammlawine nach Starkregen ins Triebischtal ergoss.

Ich für meinen Teil sehe das etwas zwiegespalten. Bei dem Brand im Krankenhaus kam es in keinster Weise zu Behinderungen der Einsatzkräfte. Und natürlich kommen und schauen die Leute, wenn eine meterhohe Rauchsäule über Meißen zu sehen ist. Auch bei den beiden Hochwassern und der besagten Schlammlawine konnte ich das nicht feststellen, auch wenn es sicherlich vorkam und vorkommt. Ich mit einer Kamera in der Hand versuche das Geschehen wenn möglich von weit weg zu fotografieren, eben um niemanden zu belästigen. Bisher hat das sehr gut funktioniert, in dem ich dafür mein Teleobjektiv (300mm) benutzt habe. Damit bin ich durch die Linse ziemlich na am Geschehen und doch weit genug entfernt, um niemanden zu belästigen.

Zu dem lieber anpacken anstatt zu fotografieren kann ich nur sagen, dass Fotografen Spiegel von Ereignissen sind, solang sie die Bilder öffentlich zeigen. Es wird kaum ein Fotograf Spaß am Leid der anderen oder der Katastrophe an sich haben, nur weil er Fotos davon macht. Es ist schlicht sein Beruf.

So viel wollte ich gar nicht schreiben, aber mir war irgendwie so. Euch nun viel Spaß beim Fotos ansehen!

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