Der Eiswind

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Der Eiswind

Letztes Wochenende hätte man denken können, der Frühling ist da und der Winter zieht sich endgültig in seine frostigen Gemächer zurück. Die Vögel sangen, die Frühblüher gingen auf und auch die Bienen starteten zu ihren ersten Sammelausflügen.

Ein Wochenende drauf war die Frühlingsstimmung ganz schnell verflogen. Die Temperaturen gingen wieder in den Minusbereich. Von der Nacht zum Samstag vielen in den Tieflagen von Sachsen bis zu 10 cm Neuschnee. Aber als wäre das noch nicht genug, gesellte sich zu diesem Winterwinter noch eisiger Ostwind hinzu, der das Land in eine Kältestarre versetzen ließ. Manch einer witzelt im Internet und nennt die Wetterkapriolen an diesem Wochenende Putins Rache. 😉

Doch bleiben wir beim Eiswind. Der hatte es nämlich wirklich in sich. Ich gehe ja gerne nach draußen. Aber dieser eisigen Kälte hielt man nicht lange stand. Zumindest auf dem Land, wo freie Felder den pulvrigen Schnee wie Wellen über das Meer transportierte. Heute Morgen war das wunderschön anzusehen. Wie ein stilles Meer, auf dem die Wellen wie in Zeitlupe sich auf und ab bewegen. Nur eben aus Schneeverwehungen.

Für Autofahrer war das Wetter sicher nicht so geheimnisvoll. Auf freiem Feld türmten sich auf Landstraßen hohe Schneewehen auf und an manchen Stellen war kein Durchkommen mehr. Für kommende Woche ist noch mal etwas Schnee angesagt. Fürs Wochenende wieder satte Plusgrade. Meckern übers Wetter bringt wie immer nichts. Es macht doch eh was es will und keiner kann etwas daran ändern. Hiermit wünsche ich Euch einen gemütlichen Sonntagabend. Wahlweise bei einer Tasse Tee oder einem heißem Glühwein. Insgeheim ist diese Winterstimmung doch etwas Schönes 🙂

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