05.01.18 – Geschichten vom Luminohof – Von Stille, Bauernhofromantik und Katze Lilly

Die dritte Nacht auf dem Luminohof fing mit einer Ruhe an, die ich bisher nur aus Kindheitstagen kenne. Der Wind hat sich beim Zubettgehen selbst schlafen gelegt und hüllte uns in eine unbeschreibliche Ruhe. Nichts, aber auch gar kein Geräusch war zu vernehmen. Aber der Wind ruhte nicht lange. Eine Viertelstunde später erwachte er wieder und erzählte uns seine Geschichten, die uns entspannt in den Schlaf wogen.

Am Morgen ging es gegen 7 Uhr raus. Ich wollte ein paar Aufnahmen zur blauen Stunde von der Umgebung und dem Luminohof machen. Ich ging zuerst an einen Platz, den ich schon im Frühjahr ausfindig gemacht habe. Da blühte gerade der Raps und das ganze Umland erstrahlte in einem herrlichen Sonnengelb. Jetzt wirkt es eher trist und einsam, aber auch etwas gruselig. Auf dem Feldweg Richtung Mauna stoppt abrupt meine Hündin Shiba und zieht ängstlich ihren Schwanz ein. Keine 20 Meter weiter fängt ein Waldstück an. Hier scheint es viel Wild zu geben. Gestern erkundete ich diese Gegend schon am Tag und konnte viele Wildwechsel und Jägerhochsitze erkennen. Was dort wohl lauert?

Der Hund will per du nicht weiter. Ich kann nichts erkennen und wahrnehmen. Der Hund vielleicht schon. Es ist schon etwas heller geworden. Richtung Mauna scheint noch der Mond, wohingegen in Richtung Luminohof schon das Morgenrot erkennbar wird. Ich entschließe mich zurück zum Hof zu gehen. Shiba freut es.

Auf dem Luminohof

Auf dem Hof wird das Morgenrot noch intensiver. Es ist also an der Zeit, euch den Hof von außen etwas genauer in Bildern vorzustellen. Das was ich euch jetzt hier zeige, ist natürlich noch lange nicht alles. Es gibt hier eigentlich an jeder Ecke etwas zu entdecken. Für Gäste des Hofes ist dieser Ort wirklich sehr besonders. Im Gästebuch, welches bei uns in der Wohnung liegt, habe ich etwas gestöbert und nur positive Erlebnisse und Erfahrungen herausgelesen. Vor allem die Kinder schwärmen von den Tieren und den netten Gastgeberkindern. Die Ponys Prinz und Rosie sind hier ganz besonders gefragt. Die Eltern schreiben oft von der entspannenden Ruhe, der Umgebung und der liebevollen Einrichtung/Herrichtung innen wie außen.

Findelkatze Lilly

Wie geht es eigentlich Findelkatze Lilly auf dem Luminohof? In Meißen wurde Lilly nach ihrer Aufnahme erst mal hochgepäppelt. Sie war sehr abgemagert, machte aber allgemein einen guten Eindruck. Ins Freie wollten wir sie dort nicht lassen, da gleich an unserer Wohnung die stark befahrende Fabrikstraße schnell tödlich enden kann. Es wäre nicht das erste Mal, das wir dort eine tote Katze am Straßenrand sehen. Hier auf dem Luminohof soll das anders werden. Lilly wird nach einer Eingewöhnungszeit ins Freie dürfen. Wir werden natürlich darüber berichten 🙂

In der vorübergehenden Wohnung fühlt sich Lilly sehr wohl. Heute stand ein Fotoshooting auf dem Plan. Schon jetzt schaut Sie gespannt vom Fenster nach draußen und beobachtet alles ganz genau. Bald ist es soweit, kleine Lilly und du darfst viele Abenteuer draußen in der Natur erleben!

Für Hündin Shiba und uns selbst wirkt der Hof und die Umgebung sehr entspannend und romantisch. Ich verabschiede mich für heute, ihr Lieben. Habt einen schönen Abend und ebenso ein entspanntes Wochenende. 🙂

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