03.01.2018 – Von Sturm, Stillleben und Eisenbahnromantik

7.43 Uhr – Die Ruhe vor dem Sturm

Die erste Nachthälfte war sehr ruhig. Bis auf das Katze Lilly sich unter meiner Bettdecke verkroch und sich dort breit machte, war es sehr erholsam. Aber nichts geht über eine natürliche Wärmflasche direkt unterm Bett. 😉 In der zweiten Nachthälfte zogen dann Regen und Sturm auf. Der Regen prasselte durch den Wind gegen die schönen alten Fenster und ließ dadurch eine romantische Stimmung entstehen.

Ich mag das und höre dem gerne zu, auch wenn der Schlaf dadurch etwas unruhiger wurde. Zum Morgen hin wurde der Wind noch stärker. Orkantief Burglind ist im Anmarsch. Der soll uns heute viel Regen und eben auch Wind bringen. Ein größerer Ausflug in die Umgebung ist vorerst unwahrscheinlich.

10.41 Uhr – Stillleben

Nachdem die Hunderunde wegen strömenden Regen kurz ausfiel, suchte ich mir eine Beschäftigung in unserer Ferienwohnung. Stillleben kamen mir in denn Sinn. Das ist immer ein schwieriges Unterfangen. Das Licht muss passen. Der Abstand zum Motiv muss stimmen. Die Anordnung, der Hintergrund, die Belichtungsdauer, etc.pp. Mal sehen, was dabei heraus kommt….

11.15 Uhr – Eisenbahnromantik

Der graue Himmel lichtet sich und ich beschließe, nun doch eine größere Runde zu laufen. Noch gibt es kein Ziel.

Ich halte mich links Richtung Mauna. Ich kenne das Stück schon, da ich im Frühjahr von Krögis nach Mauna über Löbschütz – Pauschütz – Canitz nach Löthain gewandert bin. Unten am Käbschützbach stand ein altes Bahnhäusl, welche man hier in der Gegend oft finden kann. Diese gehören zur ehemaligen Strecke der Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz.

An dem Bahnhäusl angekommen, schaue ich mir die Wegbeschreibungen an. Leutewitz soll mein Ziel sein. Der Grund dafür ist, dass dieser Weg an der alten Bahntrasse entlang führt. Mein Gefühl soll mich auch nicht täuschen. Es ist überall sehr gut zu erkennen, wo einst diese Bahn entlang fuhr.

Und eigentlich verstehe ich es schon wieder nicht. Wie kann solch eine Strecke einfach so still gelegt werden? Hier würde man als Fahrgast durch eine so urige Landschaft fahren. Alte Bäume, ein Bachlauf, Wiesen etc. Aber ich glaube langsam, ich denke da zu altmodisch. Wenn sich jemand dafür interessieren würde, wären solche Dinge nicht stillgelegt. Oder es ist der Zeit geschuldet. Damals war es nichts Besonderes mehr und heute klingt es einfach nur schön?

Kurz vor Leutewitz biege ich Richtung Stroischen ab. Eine herrliche Landschaft ist das hier. Der auffrischende Wind heult an den großen Stromleitungen vorbei. Ein Blick zurück zeigt mir Leutwitz von oben. Ich besuche Stroischen nicht, denn hinter mir bäumt sich langsam eine Regenfront auf. Ich beschließe zum Luminohof zurückzukehren, was von hier keine 15 Minuten dauert. Stroischen werde ich ein anderes Mal besuchen.

Keine 10 Minuten nach Ankunft auf dem Luminohof, fing es extravagant zu regnen und stürmen an. Die Zeit war also perfekt genutzt. Grob 2 Stunden waren Shiba und Ich unterwegs……

15:28 Uhr – Erhoffter Sonnenuntergang

Ich hoffte auf einen schönen Sonnenuntergang, den ich aus dem Garten des Luminohofs festhalten wollte. Ganz kurz schaute die Sonne auch hervor. Mit diesen Bildern möchte ich mich für heute verabschieden. Ich hoffe, euch hat es etwas gefallen und ich wünsche euch einen gemütlichen Abend.

 

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